Nützliche Tipps zum Studium in Australien


Flug nach Australien

Eine ganze Reihe von Fluggesellschaften bieten Flüge nach Australien an, von denen unter anderem Singapore Airlines spezielle Studententarife in ihrem Angebot haben. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, einen (meist kostenlosen) Zwischenstopp einzulegen. So fliegt Singapore Airlines  über Singapur, Cathay Pacific über Hongkong, Qantas über Singapur oder Bangkok, China Air über Taipeh, Garuda Air über Denpasar (Bali) und Thai Airways über Bangkok. Die Preise sollten je nach Buchungsfrist, Saison und Aufenthaltsdauer zwischen € 900 und € 1.400 liegen. Das Gepäcklimit liegt bei 20kg.

Achtung: Es ist immer ratsam, frühzeitig ein Ticket zu reservieren. Über unsere Kooperation mit STA-Travel können Sie ein Ticket langfristig reservieren, ohne eine Anzahlung machen zu müssen.
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Übergepäck

Hinflug: Manche Fluglinien gewähren für Studenten, die zum Studium nach Australien fliegen, eine Erhöhung des Gepäcklimits um 10kg, so dass insgesamt 30kg ohne Zusatzkosten mitgenommen werden können. Man sollte diese Erhöhung aber auf jeden Fall mindestens 2 Wochen vor Abflug beantragen. Ein Fax direkt an die Fluglinie mit der Studienbestätigung der australischen Universität und einem Anschreiben sind dafür meist ausreichend.

Tipp: Nicht zu viel Kleidung mitnehmen, da man in Australien meist günstiger einkaufen kann.

Rückflug: Auch wenn man noch nicht mit 30kg oder mehr nach Australien gekommen ist, so hat man zumindest nach dem Aufenthalt meist Probleme, die Unterlagen der Universität, Souvenirs, Digeridoos oder gar Surfboards nach Hause zu transportieren. Um die sehr hohen Zuschläge der Fluggesellschaften für Übergepäck zu umgehen, sollte man das Gepäck bei Frachtanbietern am jeweiligen australischen (im umgekehrten Fall am deutschen) Flughafen separat aufgeben. Oft wird das Gepäck auch direkt zu Hause abgeholt. Diese Möglichkeit ist sehr viel billiger und das Gepäck kommt meistens 2-4 Tage später in Deutschland an. Ein solches Frachtunternehmen ist z.B. Jetta Express.


Kostenloser Geldtransfer & Zahlungsverkehr

Ein Konto in Australien zu eröffnen ist für Studenten meist kostenlos. Darin enthalten ist eine Bankkarte, mit der man in sämtlichen Geschäften bargeldlos bezahlen kann (EFTPOS). Zum Transfer des Geldes nach Australien gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann das Geld nach der Eröffnung eines Kontos in Australien z.B. per Überweisung  transferieren. Dies dauert in der Regel 4 Arbeitstage. Man sollte allerdings auf die anfallenden Gebühren der jeweiligen Bank achten. Eine andere beliebte Möglichkeit ist, Geld per EC- oder Visakarte an einem australischen Bankautomaten abzuheben und vor Ort auf ein kostenloses Bankkonto einzuzahlen. Die Gebühren liegen ca. bei 1.50-2.50 Euro pro Transaktion.

Aber auch völlig kostenloser Geldtransfer nach Australien ist möglich. Unsere Berater sind immer aktuell über die besten Angebote und Möglichkeiten informiert und beraten Sie in diesen Angelegenheiten natürlich gerne. Um ein tagesaktuelles Angebot zu erhalten, klicken Sie
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Australische Dollar sollten generell nur in begrenztem Umfang mitgenommen werden, da die Wechselgebühren der Banken sehr hoch sind. Eine bessere Alternative sind Euro Traveller-Cheques, die, abgesehen von einem besseren Umrechnungskurs, Sicherheit gegen Diebstahl und Verlust bieten. Eine Kreditkarte sollte bei längeren Aufenthalten auch nicht fehlen.

Für einsemestrige Aufenthalte ist ein eigenes Konto in Australien vielleicht gar nicht nötig, da wie erwähnt verschiedene Angebote deutscher Banken kostenfreies Abheben von Bargeld in Australien ermöglichen.


Wohnungssuche

Die Wohnungssuche in Australien läuft sehr ähnlich ab wie in Deutschland. Gute Wohnmöglichkeiten finden sich meist samstags in den lokalen Zeitungen und an den Schwarzen Brettern der Universitäten. Online Informationen gibt es z. B. unter www.realestate.com.au. Außerdem haben die meisten Universitäten extra Housing Offices, die aktuelle Wohnungsangebote bereithalten, gute Tipps geben und ggf. Referenzen für die Vermieter ausstellen können. Weiterhin gibt es eine große Anzahl an Wohnungsmaklern (Real Estate Agents), die gegen eine Gebühr i. H. von meist 2 Wochenmieten Wohnungen und Häuser vermitteln. Eine der großen Agenturen ist z.B. LJ Hooker.

Unser Tipp zur Wohnungssuche: Reisen Sie eventuell schon ein paar Tage vor der Orientation Week an, um sich nach Wohnungen und WGs umzusehen. Sobald das Studium begonnen hat, wird der Wohnungsmarkt vor allem in Sydney und Melbourne etwas eng und es kann sein, dass man etwas länger suchen muss. Bis Sie eine "feste Bleibe" gefunden haben, können Sie in einer sogenannten temporären Unterkunft wohnen, die Sie für die ersten Tage über GOstralia!, bzw. die Universität buchen können.

Sollten Sie bis zur Orientation Week nichts gefunden haben, auf keinen Fall verzagen. Denn während der Orientation Week werden Sie viele internationale und australische Studenten kennenlernen, von denen einige vielleicht schon eine WG gefunden haben und nach Mitbewohnern suchen. Der Vorteil einer eigenen Wohnung ist, dass man unabhängig ist, und vor allem aussuchen kann wo man wohnen möchte (wie wär´s am Strand?). Außerdem ist diese Variante meist günstiger und flexibler als eine Unterkunft direkt auf dem Campus. Ideal ist, die Samstagszeitung zu kaufen und die entsprechenden Angebote mit einem Mietwagen zu besichtigen (ein Straßenverzeichnis bekommt man mit dem Mietwagen).

Wer vorab schon sicher sein will, eine feste Unterkunft zu haben, dem können wir folgende Unterkunftsmöglichkeiten empfehlen:

Melbourne: RMIT Student Village
Das Wohnheim ist sehr zentral gelegen und mit Pool ausgestattet. Entgegen des Namens können hier auch Studenten wohnen, die nicht am RMIT eingeschrieben sind. Die Preise variieren nach Größe und Standard und liegen zwischen A$163 und A$333 pro Woche.

Sydney:
Empfehlenswert im Zentrum Sydneys aber etwas teurer als eine WG ist die Unilodge. Die Preise variieren je nach Ausstattung.
Studenten, die in der Innenstadt wohnen möchten, erhalten auch über das jeweilige Housing Office der Universität Unterstützung bei der Suche nach Wohnungen und WGs. Die UTS und die  University of Sydney haben außerdem eine Auswahl an on-campus Wohnmöglichkeiten. Das jeweilige Housing Office steht den internationalen Studenten mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt auch bei der Suche nach Wohnungen und WGs außerhalb des jeweiligen Campuses.

Wer an der Macquarie University auf dem Campus in North Ryde wohnen möchte, hat die Wahl aus mehreren Wohnheimen. Empfehlenswert ist die Macquarie University Student Village. Die Preise bewegen sich zwischen A$166 und A$270 pro Woche.

Handys:

Deutsche Handys funktionieren in Australien und die Netzabdeckung in den Städten ist sehr gut. Im Outback ist sie verständlicherweise weniger gut, dort sollte man sich eher auf Satellitentelefone verlassen. Prepaid-Karten kann man in jedem Postamt kaufen. Noch günstiger ist es einen Vertrag abzuschließen. Empfehlenswerter Anbieter ist "talkdownunder". Das Unternehmen ist auf internationale Kunden spezialisiert und bietet sehr günstige Tarife an. Eine Gesprächsminute z.B. nach Deutschland kostet hier ab A$0,2. Wer seine Karte von Deutschland aus beantragt erhält gleich nach dem Absenden der Onlinebestellung die zukünftige Handynummer. Weitere Informationen und aktuelle Tarife hier.

Vorsicht ist allerdings geboten bei Anrufen auf das Handy mit deutschem Vertrag während des Australienaufenthalts. Die Gebühren können dabei €1,50 pro Minute leicht übersteigen. Australische Telefonkarten sind daher eine sehr gute Alternative.  Weitere Infos zu den jeweiligen Tarifen gibt es auf den Homepages der jeweiligen Anbieter unter "Roaming". Die günstigsten Gebühren auf das australische Handy von Deutschland aus erfährt man unter www.billiger-telefonieren.de


Telefonieren (Festnetz):

Zum Glück ist auch der Telefonmarkt in Australien liberalisiert, was den Verbrauchern günstige Telefontarife beschert. Zwar sind die Anbieter der konventionellen Festnetzanschlüsse bei Auslandsgesprächen schon relativ günstig, eine noch günstigere Alternative sind aber Prepaid-Telefonkarten. Diese werden im Wert von A$10-20 und 50 verkauft. Eine günstige Karte ist z.B. "The Australian rechargeable phonecard", die von den meisten Postämtern verkauft wird. Eine Minute nach Deutschland kostet A$0,016 zzgl. A$0,64 Verbindungsgebühr. Es gibt eine Vielzahl von Kartenanbietern. Den besten Tarif sollte letztendlich jeder für sich bestimmen, da es auch Karten ohne Verbindungsgebühr aber mit einem höheren Minutenpreis gibt. Ein Vergleich lohnt sich!
Die günstigsten Telefontarife von Deutschland aus erfährt man unter www.billiger-telefonieren.de


Laptops

Auch kein Problem. Alles was man dazu benötigt ist ein Adapter für die australischen Steckdosen (s. Stromnetz). Viele Universitäten bieten zudem Wireless-Netzwerkkarten für Laptops an (meist gegen ein Pfand), mit denen man sich in das Universitätsnetz einloggen kann. Diese Karten werden übrigens auch gegen eine geringe Gebühr auf dem Flughafen in Singapur verliehen, was zum Zeitvertreib während eines Zwischenstopps ganz praktisch sein kann.


Internet

Anbieter für Internetzugänge gibt es auch in Australien wie Sand am Meer. Empfehlenswert sind Flatrates, die z.B. bei AOL Australia für ca. A$25 pro Monat zu haben sind. Als Zugangskabel kann das konventionelle Telefonkabel benutzt und vom Telefon in den Laptop umgesteckt werden.


Stromnetz

Um deutsche Elektrogeräte anschließen zu können, benötigt man einen Adapter, den man sowohl in Deutschland als auch in Australien kaufen kann. Empfehlenswert in Australien  ist die Elektrohandelskette "Dick Smith", die Adapter für etwa A$13 verkauft.


Auto

Der australische Markt bietet wöchentlich eine sehr große Anzahl an günstigen Gebrauchtwagen. Insbesondere die Pinnwände in den Backpackers und an den Universitäten sind eine gute Möglichkeit, ein Schnäppchen zu ergattern. Andere Möglichkeiten sind Zeitungen wie Quokka oder die Trading Post, die ähnlich wie Sperrmüll und Flohmarkt in Deutschland wöchentlich einen Anzeigenmarkt für Gebrauchtwagen beinhalten. Gebrauchtwagenhändler sind zwar meist etwas teurer, dafür erhält man bei einigen aber eine Garantie auf bestimmte Fahrzeugteile. Beim Kauf selbst sollte man darauf achten, wie lange die Registrierung ("Rego") noch gültig ist. Eine 6monatige Anmeldung kostet ca. A$200. 
Beliebte Fahrzeuge für Studenten und Backpacker sind Ford Falcons, Holden Commodores und Panel Vans. Diese empfehlen sich besonders, da man darin schlafen und sich die Kosten für Unterkünfte bei längeren Reisen sparen kann. Nicht zu vergessen natürlich VW Kombi Busse. Für ein relativ zuverlässiges und vernünftig ausgestattetes Auto bezahlt man um die A$2.000 aufwärts.
Empfehlenswert ist, entweder von Deutschland aus einen Schutzbrief über den ADAC oder in Australien über RAA, bzw. RAC zu beantragen, damit man im Ernstfall abgesichert ist. Außerdem ist zu beachten, dass bei der normalen "Rego" meist nur Personenschäden in einem anderen Fahrzeug abgesichert sind. Eine separate Versicherung sollte deshalb zusätzlich abgeschlossen werden.

Achtung: Als Deutsche(r) sollte man in den ersten Wochen mit dem eigenen Auto sehr vorsichtig sein, zumal in Australien Linksverkehr ist. Noch gefährlicher ist es, in ländlichen Gegenden und im Outback zu fahren. Hat man tagsüber vergeblich nach Kängurus Ausschau gehalten, so springen diese bis zu 2 Meter hohen Tierchen nach Sonnenuntergang förmlich vors Auto. Aufgrund eigener schlechter Erfahrung raten wir deshalb dringend, das Auto im Outback nach Sonnenuntergang stehen zu lassen! Sollte Euch im Outback aus der Ferne ein Road Train entgegenkommen, geht von der Fahrbahn und wartet, bis das Monstrum vorbeigefahren ist.


Inlandsflüge

Mit dem Markteintritt von Virginblue sind die Preise für Inlandsflüge in Australien drastisch gefallen. Von der Homepage www.virginblue.com.au kann man direkt, auch schon von Deutschland aus, Billigflüge buchen. Um keine kurzfristig angebotenen Schnäppchen zu verpassen ist deren Newsletter Abo sehr empfehlenswert. Über das Reisebüro www.flightcentre.com.au kann man sämtliche Angebote der Billigflieger auf einen Blick vergleichen. Dieses Reisebüro gibt es in allen größeren Städten.
Ebenso sehr empfehlenswert ist der Newsletter von www.bestflights.com.au. Kurzfristige Angebote zu supergünstigen Inlandsflügen und Round-the-World Tickets erfährt man durch den Newsletter laufend.

Weitere Billigflieger:
Jet Star
Rex
Tiger Airways


Essen & Trinken

Dachten die meisten Australier in der 70er Jahren noch, dass Spaghetti und Bohnen ausschließlich aus einer Dose mit geschmacklos-roter Flüssigkeit kommen, so hat sich dies zum Glück durch die Mischung der verschiedenen Kulturen sehr stark verändert. Die multikulturelle Gesellschaft Australiens hat sehr vielfältige kulinarische Genüsse hervorgebracht. Stark zu spüren ist natürlich der Einfluss der asiatischen Nachbarn und die Lage an der Küste, durch die es sehr viele ausgezeichnete asiatische und Seafood Restaurants gibt. Die Preise, vor allem in den asiatischen Restaurants, sind moderat und meist billiger als in Deutschland. Sehr günstig ist auch das Essen in den sogenannten Food Courts in den Innenstädten, in denen zahlreiche Anbieter günstige Gerichte zwischen A$5-8 anbieten.

Die meisten Universitäten haben sogenannte Food Halls, in denen ähnlich wie in deutschen Mensen verschiedene Gerichte angeboten werden. Im Unterschied zu Deutschland werden diese jedoch nicht subventioniert und man zahlt den regulären Preis. Viele Australier essen zu Mittag nur ein Sandwich ("Sanger") und nehmen die Hauptmahlzeit erst abends ein. Für uns Deutsche ist dies z.T. gewöhnungsbedürftig, angesichts der Temperaturen im Sommer aber eine sehr gute Idee! Sehr beliebt, wenn nicht sogar ein Nationalheiligtum, sind die legendären Barbies (Barbecues), bei denen Unsummen an Wurst, Fleisch und auch Bier in lauen Sommernächten verzehrt werden. Känguru, Emu und Kamelsteaks sind übrigens keine Rarität, wobei der Croc Burger wohl eher als Touristenattraktion in Queensland angeboten wird...

Erwähnenswert sind außerdem Australiens erstklassige Weine, von denen allein in Südaustralien über 60% angebaut werden. Zu erwähnen sind die Rotweine, die jedes Essen zum Gedicht machen. Einen kleinen Vorgeschmack kann man sich im heimischen Aldi holen: australischen Chardonnay und andere Sorten gibt es dort relativ günstig.


Reiseliteratur

Der Lonely Planet. Die "Australienbibel", die in jeden Rucksack gehört
                 
        13. Auflage        14. Auflage
        Deutsch/Eng      Nur Englisch



Die unbedingt lesenswerte Reisesatire über die Erlebnisse eines Amerikaners in Down Under




Für Individualreisende, die auch das Land der Ureinwohner kennen lernen möchten, ist der Walkabout Reiseführer sehr zu empfehlen.

 

 

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