Unser Presseangebot zum Studium in Australien

  • Eindrücke aus erster Hand – Berichte und Interviews unserer Alumni oder aktueller Studenten

  • Expertenwissen unseres Teams zum Thema Bildung und Hochschulwesen in Australien und Neuseeland
  • Interviews mit Vertretern unserer australischen und neuseeländischen Partneruniversitäten

  • Übersicht über Universitäten und Programme, passend zu Ihrer Ausrichtung und Ihrem Themenschwerpunkt

  • Ausführliche Informationen zu sämtlichen Finanzierungsmöglichkeiten, darunter exklusive Stipendien

  • Überblick über die Forschungszusammenarbeit zwischen Australien und Deutschland durch das GOstralia! Research Centre (GRC), www.gostralia.de/grc

Pressemitteilungen

Erste Down Under Messe lockt hunderte Besucher / 30.11.2016

Am 25. November 2016 fand die erste Down Under Messe im SpOrt Stuttgart statt.

An diesem Tag drehte sich alles rund um das Thema Studien- und Karrieremöglichkeiten in Australien und Neuseeland. Hunderte Besucher informierten sich an diesem Tag bei rund 30 Ausstellern und in diversen Vorträgen und Workshops.

Studieninteressierte konnten sich direkt bei Vertretern von 20 australischen und neuseeländischen Universitäten und in mehreren Vorträgen von GOstralia!-GOzealand! wichtige Informationen für ihren Studienaufenthalt in Down Under holen.

Auch das Thema Karriere kam nicht zu kurz. Professionelle Karrierecoaches boten individuelle Karriereberatungen an und Experten gaben in diversen Vorträgen Einblick in ihren persönlichen Werdegang und vermittelten wichtige Kenntnisse für den kompletten Bewerbungsprozess. Die Australische Botschaft hielt einen Vortrag speziell zur Einwanderung nach Australien, dem viele Australienbegeisterte mit Spannung folgten.

Pünktlich um 17:00 Uhr wurden die zwei glücklichen Gewinner des Freifluggewinnspiels von Emirates ausgelost. Herzlichen Glückwunsch an Sophia und Luisa! Für die beiden geht es bald nach Australien oder Neuseeland.

Weitere Informationen und Bilder

Die nächste Down Under Messe wird am 24. November 2017 stattfinden.

Networking Research Symposium in Stuttgart / 28.11.2016

Trotz der räumlichen Entfernung nimmt der deutsch-australische Austausch für Hochschulen und Forschungspartner einen hohen Stellenwert ein. Die Ende 2015 erschienenen 59 Empfehlungen der Australia-Germany Advisory Group (AGAG) stärken den wissenschaftspolitischen Rahmen für den intensiven Aufbau deutsch-australischer Forschungskooperationen. 

Wie eng die Zusammenarbeit zwischen Australien und Deutschland auf Hochschulebene ist, machte das Australian-German Networking Research Symposium Research Landscapes and Technology Transfer in Australia and Baden-Württemberg – Current Projects and Perspectives for Research Collaboration deutlich, das das GOstralia! Research Centre in Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International und der Unterstützung von Austrade Frankfurt am 25. November in Stuttgart veranstaltet hat.

Dr. Hans-Jörg Stähle vom Büro International, DLR Projektträger, konnte die starken Bindungen zwischen beiden Ländern in seiner Präsentation Research Landscape and (Higher Education) Research Policy in Australia mit aktuellen Zahlen belegen. Zwischen Deutschland und Australien gibt es 572 Kooperationsabkommen, die von einem reinen Studierendenaustausch über den Austausch von Nachwuchsforschern bis hin zu innovativer Forschungszusammenarbeit reichen. Mit 15.466 gemeinsamen Veröffentlichungen (2011-2015) ist Deutschland für Australien einer der wichtigsten Forschungspartner überhaupt.

Für die deutsche Seite stand die Forschungslandschaft Baden-Württembergs im Fokus. In-Sook Choi von Baden-Württemberg International zeigte in ihrem Vortrag Research Landscapes and Technology Transfer in Australia and Baden-Württemberg, dass kein anderes Bundesland mit einer solchen Dichte an staatlichen und privaten Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aufwarten kann. Rund 70 Hochschulen und Universitäten von mehr als 420 deutschen Einrichtungen sind in Baden-Württemberg angesiedelt. Darüber hinaus sind im Südwesten Deutschlands an die 500.000 Unternehmen ansässig. Ideale Voraussetzungen, um Hochschulforschung und Industrie miteinander zu verknüpfen.

Wie intensiv diese bi-nationalen Partnerschaften zwischen Hochschulen und Industrie schon  sind, machten die vier Fallstudien mehr als deutlich.  Erfolgreiche  Forschungskooperationen sind immer an den guten persönlichen Kontakt geknüpft. Diese Tatsache betonte Prof. Christian Karnutsch von der Hochschule Karlsruhe mit der Vorstellung seines Australian-German Study Centre for Optofluidics and Nanophotonics (SCON). Mit der Partnerhochschule in Melbourne, dem Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) und in enger Anbindung an die Industrie vor Ort, der Firma Bürkert, hat er einen funktionierenden und sich ständig erweiternden Forschungsaustausch von exzellenten Studierenden und Wissenschaftlern aufgebaut. Von der Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses profitieren alle Seiten.

Dr. Leonie Barner vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellte die überaus erfolgreiche Partnerschaft der Macromolecular Chemistry Group (macroarc), die am KIT und an der Queensland University of Technology (QUT) angesiedelt ist, mit Evonik Industries vor. Anwendungsorientiertes und innovatives Arbeiten ist für das  deutsch-australische Forschungsteam im Hinblick auf den Industriepartner von besonderer Bedeutung. Doch der transnationale Forschungstransfer lebt auch vom gegenseitigen Vertrauen und den persönlichen Kontakten. Wie erfolgreich diese Partnerschaft ist zeigt sich in den 14 Patenten, die man seit 2009 anmelden konnte sowie in den zahlreichen gemeinsamen Publikationen.

Eine besondere Mischung bi-nationaler und multilateraler Forschungskooperationen, die auf beiden Seiten Akteure aus universitärer Forschung und Industrie zusammenbringen, stellte Prof. Thomas Stieglitz von der Universität Freiburg vor.  Als Leiter des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und des Exzellenz Clusters BrainLinks-BrainTools (ExC 1086) arbeitet er erfolgreich mit der UNSW Australia und der University of Melbourne zusammen und  ist für den Industriepartner Bionic Vision Australia in der Umsetzung beratend tätig. Dabei fällt auf, dass die einzelnen Partner die biomedizinische Mikrotechnnologie zu einer anderen Anwendung bringen. Als Mitbegründer und Berater zweier spin-off Unternehmen CorTec und neuroloop ist Prof. Stieglitz darüber hinaus direkt am Technologietransfer und der industriellen Umsetzung auf deutscher Seite beteiligt.

Prof. Harald Giessen von der Universität Stuttgart hat mit dem 4th Physics Institute verschiedene Kooperationen in die australische Forschungslandschaft hinein.  Wichtige Forschungskontakte für seine Projekte in ultrafast nanooptics sind die University of Sydney und CSIRO (Commonwealth Scientific & Industrial Research Organisation), die mit 5.300 Mitarbeitern die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Australien ist. Neben zahlreichen gemeinsamen Publikationen ist  der Austausch von exzellenten, jungen Nachwuchsforschern zentraler Bestandteil der erfolgreichen Forschungskooperationen.

In der abschließenden Paneldiscussion kam Prof. Schultmann vom KIT Lehrstuhl für BWL, insbes. Produktionswirtschaft und Logistik, hinzu, der ebenfalls von der Betreuung von Nachwuchswissenschaftlern über  die Tätigkeit als Adjunct Professor am QUT bis hin zu  Erfahrungen an der University of Adelaide über langjährige Erfahrungen der deutsch-australischen Zusammenarbeit verfügt.  
In der sehr lebhaften Podiumsdiskussion wurden mit allen Rednern, die unterschiedlichen Parameter einer erfolgreichen deutsch-australischen Forschungszusammenarbeit diskutiert wie auch die Vor- und Nachteile, wenn industrielle Partner mit eingebunden sind. So wurde der Punkt der eindeutigen und gemeinsamen Definition von Kriterien der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung  für eine erfolgreiche Partnerschaft hervorgehoben, da die Zieldefinitionen durchaus durch unterschiedliche Auffassungen geprägt sein können. Bezüglich der Frage nach dem Aufbau gleichwertiger und nachhaltiger Partnerschaften wurde von allen Seiten die Qualität exzellenter Forschung als eine zentrale Voraussetzung angesehen. Darüber hinaus wurden vor allem die persönliche Kontakte und gegenseitiges Vertrauen als wichtigstes Element zur positiven Dynamisierung und Langfristigkeit solcher Kooperationen benannt.

Genügend Zeit zum Netzwerken, für ausführlichere Gespräche und erste Kontakte gab es beim gemeinsamen Mittagessen und beim Matchmaking Forum, das sich an die Vorträge anschloss. Von dieser Möglichkeit machten die Teilnehmer regen Gebrauch, so dass das Symposium nicht nur intensive Einblicke in bestehende Kooperationen bot, sondern auch zur Plattform für die Anbahnung von neuen Partnerschaften wurde.

Die Veranstaltung fand im Kontext der Down Under Messe - Karriere, Studium und Forschung in Australien und Neuseeland statt.

Deutschlandweite Informationsvorträge zum Studium in Australien, Neuseeland und Asien / 04.04.2016

Australien und Neuseeland sind bei deutschen Studenten seit jeher beliebte Destinationen für das Auslandstudium. Als offizielle Repräsentanz australischer und neuseeländischer Universitäten ist GOstralia!-GOzealand! von April bis Juni zu Gast an Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland und informiert - in Zusammenarbeit mit den Akademischen Auslandsämtern und International Offices – kostenfrei über die Studienmöglichkeiten der beiden Zielländer.

Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Abiturienten und Studenten aller Fachrichtungen. Informiert wird über die Organisation eines Auslandsstudiums in Australien und Neuseeland sowie deren Campusse in Singapur, Vietnam und Malaysia – egal ob klassisches Auslandssemester, Gastsemester nach dem Abitur, komplettes Bachelor-, Master-, oder PhD-Programm.

Im Mittelpunkt der Vorträge steht der gesamte Bewerbungsprozess – von der Universitäts- und Kurssuche bis hin zum Leben vor Ort. Ein zentrales Thema für viele Studenten ist auch die Finanzierung. Wer für ein oder zwei Semester an eine australische oder neuseeländische Hochschule geht, kann über das Auslands-BAföG einen rückzahlungsfreien Studiengebühr-Zuschuss bis 4.600 Euro erhalten. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten wie Stipendien und Studienkredite werden ebenfalls vorgestellt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wird GOstralia!-GOzealand! von einigen Vertretern australischer und neuseeländischer Universitäten begleitet. Interessierte Studierende haben somit die Gelegenheit mit den Universitäts-Vertretern in Kontakt zu kommen und Informationen aus erster Hand zum Leben und Studieren in Australien und Neuseeland zu erhalten.

Einige Termine der Veranstaltungsreihe:

12.04.2016    Stuttgart, DHBW
19.04.2016    Dortmund, Technische Universität
20.04.2016    Emden/Leer, Hochschule
21.04.2016    Aalen, Hochschule
26.04.2016    Weihenstephan-Triesdorf, Hochschule
27.04.2016    Flensburg, Europa-Universität
28.04.2016    Kleve, Rhein-Waal Hochschule
02.05.2016    Brühl, Europäische Fachhochschule
02.05.2016    Köln, Technische Hochschule
03.05.2016    Bielefeld, Fachhochschule
12.05.2016    Stuttgart-Hohenheim, Universität
17.05.2016    Kiel, Fachhochschule
30.05.2016    Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut
31.05.2016    Erlangen, Friedrich-Alexander Universität
02.06.2016    Nürnberg, Friedrich-Alexander Universität
22.06.2016    Potsdam, Universität

Das Beratungsteam von GOstralia!-GOzealand! ist auf zahlreichen weiteren Veranstaltungen vertreten. Eine umfassende Übersicht aller Termine findet man unter www.gostralia.de/termine.

Rückblick auf das Research Forum Berlin 2016 / 21.03.2016

In Zusammenarbeit mit Austrade Frankfurt und dem GOstralia! Research Centre hatte die Australische Botschaft am 16. März 2016 zum Research Forum: Opportunities for German Australian Research Cooperation nach Berlin eingeladen. Die zahlreich erschienen Vertreter deutscher Universitäten und Hochschulen, nationaler Bildungs- und Forschungseinrichtungen und der freien Wirtschaft informierten sich in diversen Fachvorträgen über die Möglichkeit der Forschungszusammenarbeit zwischen Australien und Deutschland.  Auch für interessierte Studenten bot die Veranstaltung eine Gelegenheit, sich ein Bild von den Studienmöglichkeiten zu machen und vor Ort die Vertreter der Hochschulen kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch seine Exzellenz Botschafter David Ritchie sprachen verschiedene Vertreter australischer und deutscher Hochschulen, des DAAD und des BMBF  auf dem Podium. Die Vortragsrunde eröffnete Dr. Hans-Jörg Stähle vom Internationalen Büro des BMBF. Er gab dem Auditorium einen umfassenden Einblick in das Forschungsland Australien. Prof. Anja Schwarz, Mitglied der Australia-Germany Advisory Group er (AGAG) läuterte  die aktuellen Empfehlungen, der von beiden Regierungen eingesetzten deutsch-australischen Beratergruppe für die Verbesserung der Zusammenarbeit in den Bereichen „Wissenschaft und Bildung“.  Neben einem gezielt strukturellen Ausbau der Forschungszusammenarbeit betonte sie auch  die  Bedeutung des Studierendenaustausch zwischen Australien und Deutschland auf Undergraduate- und Postgraduateniveau, die durch die Entwicklung spezieller Stipendienprogramme noch weiter voranzutreiben sei. Felicity Jones, European Research Development Manager der University of Melbourne, sprach in ihrem Vortrag How to make the right friends in the great Southern land vor allem über ihre praktischen und sehr konkreten Erfahrungen im Aufbau von Forschungskooperationen mit deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Beate Pasch vom DAAD stellte in ihrer Präsentation das erfolgreiche The Universities Australia - DAAD Research Cooperation Scheme vor, ein deutsch-australisches Mobilitätsprogramm im Rahmen des Projektbezogenen Personenaustausches (PPP).

Drei Best Practice Beispiele bildeten den Abschluss. Anhand des ersten deutsch-australischen Graduiertenkollegs, das zwischen der Justus-Liebig Univerisät Gießen und der Monash University in Melbourne eingereichtet wurde, erläuterte Prof. Andreas Meinhardt, stellvertretender geschäftsführender Direktor  des Instituts für Anatomie und  Zellbiologie an der Universität Giessen, die Bedeutung von Einzelprojekten für den Aufbau von strategischen Universitätspartnerschaften. Prof. Christian Kurts, Direktor des Instituts für Experimentelle Immunulogie an der Rheinischen-Friedrichs-Wilhelm Universität Bonn, stellte sein internationales Graduiertenkolleg mit der University of Melbourne vor.  Die filigranen, thematischen Verflechtungen der einzelnen Forschungsprojekte innerhalb des binationalen Graduiertenkollegs und die sich daraus ergebenden Synergieeffekte zeichnete er als zentralen Bestandteil erfolgreicher Forschungszusammenarbeit und  -förderung nach. Eine australische Perspektive zur erfolgreichen deutsch-australischen Forschungszusammenarbeit lieferte Dr. Luis Meijas Alvarez, stellvertretender Direktor des Australian Research Centre for Aerospace Automation (ARCAA) der Queensland University of Technology im letzten Vortrag des Tages. In beeindruckender Vielzahl stellte er Forschungskooperationen nicht nur mit deutschen Hochschulen sondern auch zahlreichen deutschen Partnern aus der Industrie vor.

Auf der sich anschließenden Forschungsmesse hatten interessierte die Möglichkeit, sich ausführlich über Australien als Forschungs- und Studienland zu informieren. Neun australische Universitäten und die Mitarbeiter des GOstralia! Research Centres waren vor Ort, um die Studierenden individuell und mit viel Zeit für spezielle Fragen zu beraten. Darüber hinaus informierte Dr. Michaela Krug-von Vacano, Head of GOstralia! Research Centre, in einem Workshop umfassend zu PhD-Programmen, Finanzierungsoptionen und Bewerbungsmodalitäten für Doktoranden.

Die Veranstaltung bot den zahlreichen Vertretern australischer und deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeitern der International Offices und  außeruniversitären Einrichtungen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs  vom späten Vormittag bis in den Nachmittag hinein eine perfekte Plattform zum intensiven thematischen Informationsaustausch und zur persönlichen Vernetzung.

Bei weiteren Fragen zum Research Forum wenden Sie sich an Dr. Michaela Krug-von Vacano. Auf Anfrage senden wir Ihnen sehr gerne einzelne Präsentationen zu.