18.12.2019

GOstralia! on tour in Tallinn: Das versteckte Juwel

Studienberaterin Svea war im Herbst beim Agent Workshop der Edith Cowan University in Tallinn. Die australische Universität in Perth hat es sich zum Ziel gemacht, ihre Stadt und sich selbst präsenter für europäische Studenten zu machen und lud für zwei Tage in die estnische Hauptstadt ein. Was Svea alles gelernt hat und wieso die ECU für sie nun das verstecke Juwel Australiens ist, erzählt sie dir in ihrem Reisebericht.

Wenn man an Australien denkt, kommen einem meistens neben dem Outback und dem Great Barrier Reef die großen Städte Sydney, Melbourne und Brisbane in den Kopf. Doch das ist doch nicht alles was Australien zu bieten hat, oder?

Definitiv nicht! Und die Edith Cowan University  in Perth hat sich dessen angenommen und möchte ihre Stadt und ihre Vorteile präsenter für europäische Studenten machen. Denn sind wir mal ehrlich, wem kommt als erstes die Westküste Australiens in den Sinn und somit auch Perth, wenn man einen Trip nach Australien plant?

Ich kann mich davon leider nicht freisprechen, als Studentin bin auch ich an die Ostküste gegangen und meine ersten Reisen haben sich auf diese Region und Melbourne konzentriert. Mittlerweile hatte ich aber die Chance, auch den Süden Australiens zu bereisen, bin quer durchs Outback von Adelaide nach Darwin gefahren und habe Anfang des Jahres die Westküste um Perth kennenlernen dürfen. Jedes Mal verliebe ich mich aufs Neue in dieses schöne facettenreiche Land und merke, dass jede Region seine Vorzüge hat.

Im September wurde ich von der Edith Cowan University nach Tallinn eingeladen. Neben GOstralia!-GOzealand! wurden auch andere Agenturen aus ganz Europa eingeladen um Australiens Westküste, Perth und die ECU genauer kennenzulernen. Zwei Tage standen voll im Zeichen von Perth und der ECU. Anstatt alle den weiten Weg nach Perth fliegen zu lassen, wurde bewusst die Hauptstadt Estlands als Treffpunkt gewählt. Denn Tallinn wird wie Perth häufig unterschätzt. Doch wenn man erst einmal dort war, versteht man, warum diese Städte sogenannte „Hidden Gems“ sind.

Neben diversen Vorträgen von Professoren der ECU haben auch Studierende aus Norwegen und Deutschland, die ein Auslandssemester an der ECU absolviert haben, von ihren Erfahrungen erzählt. Sie fühlten sich nicht nur an der ECU pudelwohl, sondern haben auch viele ihrer Reisefotos gezeigt und von einsamen Stränden nicht weit vom Stadtzentrum erzählt. Eine Erfahrung, die man an der Ostküste wohl eher selten hat. Die positiven Erfahrungen der Studierenden werden auch nochmal von dem QILT Ranking (Quality Indicators for Learning and Teaching) bestärkt. Hier wurde die ECU von Studierenden bewertet und hat im vierten Jahr in Folge sehr gut abgeschnitten. Da die ECU nicht die einzige Universität in Perth ist, gibt es natürlich auch ein ausgeprägte Studentenleben und reichlich Veranstaltungen und Partys, zu denen man gehen kann, wenn einem danach zumute ist.

Außerdem ist Edith Cowan University ist die einzige Universität Australiens, die nach einer Frau benannt wurde. Edith Cowan war Anfang des 20. Jahrhunderts politisch sehr aktiv und hat sich besonders für Frauenrechte und die öffentlichen Bildung eingesetzt. Dies merkt man auch stark bei dem Studienangebot der ECU, das eine große Auswahl im Bereich Education und Teaching hat. Aber während der Vorträge und dem Austausch mit den anderen Agenturen und Studierenden, haben sich auch andere Stärken der ECU gezeigt. Zum Beispiel im Bereich der IT, Kunst und Design und natürlich im Schauspiel, Musik und Tanz. Denn auf dem Mount Lawely Campus befindet sich die bekannte WAAPA (Western Australian Academy of Performing Arts).

Natürlich bietet die ECU neben diesen noch weitere Studiengänge und man kann sagen, dass sich hier sicherlich für jeden etwas Passendes findet. Auf dem Uniprofil findest du alle Infos rund um die Universität und ihr Studienangebot.

Wer im Februar 2021 an die Edith Cowan University möchte, hat im Zuge unseres 20. GO!burtstag jetzt sogar die Chance auf ein Vollstipendium! Weitere Infos dazu findest du unter hier.

 

 

Photocredits: Mark McMahon