11.03.2021

Interview mit Saskia: Keine Langeweile in Singapur dank Quarantäne Buddies und Workouts

Nach einer außergewöhnlichen Anreise von Frankfurt aus vertreibt sich Saskia nun ihre Zeit in der Quarantäne mit Workouts, Onlinespielen und Netflix - und natürlich der Planung ihres Semesters. Für die Zeit nach der Quarantäne stehen schon viele Ausflüge an, z.B. nach Sentosa Island. Auch das Schwimmen mit Delphinen ist ein Punkt auf der Bucket List. Mehr erfahrt ihr im Interview.

Hallo Saskia, du bist inzwischen in Singapur angekommen und befindest dich aktuell noch in deiner Quarantäne. Wie geht es dir dort?

Genau, ich bin jetzt noch ein paar Tage in Quarantäne und dann kann ich bald endlich Singapur erkunden. Mir geht’s soweit gut. Also ich muss sagen, die Quarantäne war weniger schlimm, als ich dachte. Die Zeit ging auch relativ schnell rum und mir war nicht wirklich langweilig die letzten Tage.
Statt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt, hast du deine Auslandspläne direkt umgesetzt. Wieso hast du dich für ein Semester an der JCU Singapore entschieden?
Also ich hatte auf alle Fälle vor ein Auslandssemester zu machen, komme was wolle. Und als ich dann erfahren habe, dass mein Plan, an die University of Newcastle in Australien zu gehen, nicht umsetzbar ist, wurde mir von GOstralia! vorgeschlagen, dass ich nach Singapur oder Vietnam gehen könnte. Natürlich habe ich mich dann ein wenig damit auseinandergesetzt, aber dann auch schnell entschieden, dass ich mich dann für Singapur bewerben werde. Ich war noch nie richtig in Asien und dachte mir, dass Singapur wohl ein gutes Land ist, um Asien kennen zu lernen.

Wie lief der Bewerbungsprozess?

Durch die Hilfe von GOstralia! hat bei mir soweit alles ganz gut geklappt. Da ich mich vorher schon für Australien beworben hatte, musste ich nicht mehr viele neue Unterlagen schicken. Und dann habe ich auf die Zusage der James Cook University gewartet. Anfang/Mitte Dezember hatte ich dann auch die Unterlagen, konnte das Studienangebot annehmen und meine Unterlagen zurück an die Uni schicken. Leider dauert der Prozess mit dem Student Pass ein wenig. Anfang Februar habe ich dann endlich die Zusage bekommen, dass ich meinen Flug buchen kann und ich nur noch auf mein Entry Permit warten muss. Dieser kam dann auch passend für den Flug am 26. Februar.

Fliegen in Zeiten einer Pandemie ist ja schon etwas besonders. Wie war denn die Anreise? Gibt es Tipps, worauf man achten sollte?

Bei der Anreise hat glücklicherweise alles geklappt. Ich bin von Frankfurt über Zürich nach Singapur geflogen. Direkt beim Einchecken am Frankfurter Flughafen musste ich auch schon meine ersten Dokumente abgeben: Reisepass, einen negativen, höchstens 72 Stunden alten Corona-Test, meinen Student Pass und das Entry Permit für Singapur. Ich wurde auch nochmal gefragt, ob ich denn die Gesundheitserklärung für Singapur online ausgefüllt hatte. Das ist wichtig, dass man das nicht vergisst. Der Flug von Frankfurt nach Zürich war sogar voller als ich dachte, aber auch weniger als man es sonst gewöhnt ist. In Zürich angekommen musste ich wieder alle Unterlagen vorzeigen. Hier dann auch meine Gesundheitserklärung für Singapur. Alles dabei, super, ich konnte ins nächste Flugzeug einsteigen. Und in dem Flugzeug waren dann genau neun Passagiere. Ich hatte noch nie einen so entspannten Flug mit einem sehr guten Service und viel Essen und Trinken. Angekommen in Singapur war auch alles sehr gut geregelt. Nach der Einreise in Singapur, wo wir nochmal alle Dokumente vorzeigen musste und sowohl ein Foto von uns gemacht wurde als auch ein Fingerabdruck genommen wurde, konnte ich dann meine Koffer abholen.

Als du in Singapur ankamst, ging es direkt zum Quarantäne-Hotel. Wie lief es am Flughafen mit der Abholung?

Da lief auch alles reibungslos ab. Nachdem ich meine Koffer hatte, wurde ich einen Weg zum anstehenden Corona-Test, den ich noch machen musste, weitergeleitet. Diesen musste ich auch im Vorfeld zuhause buchen und bezahlen. Mit dem QR-Code, den ich auf meinem Handy hatte, ging alles sehr schnell. Danach ist man den Weg weitergelaufen und an einem Bus gelandet. In diesem Bus wurden wir dann geschickt und dann ging es los zum Hotel. Bis dahin wusste ich immer noch nicht, in welchem Hotel ich die Quarantäne verbringen werde. Im Endeffekt bin ich ins Village Hotel Katong gekommen und bin damit auch echt zufrieden.

Wie sieht dein Alltag in der Quarantäne aus? Gibt es etwas, das man auf jeden Fall in die Quarantäne mitnehmen sollte?

Also etwas Besonderes mitnehmen muss man glaub ich nicht. Ich mache eigentlich täglich Home-Workouts und dazu kann man auch gut ein Handtuch des Hotels als Unterlage nehmen. Aber auch dafür kann man sich natürlich in paar Sportbänder oder so mitnehmen. Sonst bekommt man dreimal täglich Essen, welches bei mir immer um 7:30 Uhr, 12 Uhr und um 18 Uhr kommt. Morgens schlafe ich aber natürlich immer aus. Sollte das Essen mal nicht so gut sein, dann man sich auch ins Hotelzimmer Essen von Restaurant oder auch aus einem Supermarkt bestellen. Da ich sehr Glück habe und einen Balkon habe, lag ich dort auch schon ein paar Stunden in der Sonne. Und dank Zoom, Teams und Skype bin ich auch oft mit Online-Calls beschäftigt. Was ich jedem empfehlen kann ist, dass man sich Leute sucht, die zur gleichen Zeit in Quarantäne sind. Wir waren zum Beispiel zu viert und haben so gut wie jeden Tag oder Abend Online-Brettspiele gespielt und gequatscht. Das macht die Zeit auch um einiges leichter. Sonst hat man natürlich auch Zeit neue Serien oder Filme zu schauen, da Netflix hier ein etwas anderes Programm als in Deutschland anbietet.

Worauf freust du dich am meisten, wenn du zum ersten Mal wieder das Hotel verlässt?

Das ist glaub ich sehr schwer zu sagen, da ich mich auf alles freue. Einfach erstmal die Stadt vernünftig zu sehen, da es auf dem Weg zum Hotel draußen dunkel war und ich noch nicht wirklich etwas gesehen habe. Aber ich freue mich auch auf unsere Pläne, erstmal wieder in ein Restaurant und eine Bar zu gehen.

Was willst du unbedingt im Semester noch machen/sehen in Singapur?

Also soweit ich mitbekommen habe, hat Singapur sehr viel zu bieten. Aber natürlich steht ganz weit oben steht Maria Bay und das Marina Bay Sands. Ich freue mich schon echt auf den Blick, den man oben auf dem Hotel hat. Aber auch auf die Gardens by the Bay bin ich gespannt und freue mich viel Neues zu sehen und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Natürlich steht auch ganz weit oben auf meiner Liste, an den Strand zu gehen und auch auf den ein oder anderen Trip nach Sentosa Island freue ich mich. Dort würde ich super gerne in die Universal Studios gehen und mein Traum wäre es dort mit Delfinen zu schwimmen. Ich hatte nämlich mal im Internet gelesen, dass dies dort möglich ist. Achja, was natürlich nicht zu vergessen ist, ist shoppen gehen auf der Orchard Road. Also ich denke, dass es hier viel zu erleben und sehen gibt und kann nur sagen, dass ich mich sehr freue endlich aus der Quarantäne zu kommen und die Stadt zu erkunden.

Wenn du mitverfolgen willst, was Saskia alles nach ihrer Quarantäne in Singapur erlebt, folge uns auf Instagram oder nimm teil an unser Asien Info-Session am 25. März via Zoom, bei der Saskia live von ihren Erfahrungen erzählt.


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