01.06.2016

Das brandneue Cities Research Centre der Griffith University

Die Griffith University stellt mit dem neuen Cities Research Centre die aktuellen Herausforderungen, vor denen moderne Metropolen heute und in Zukunft stehen, in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit.

Die Griffith University in Brisbane hat ein brandneues Forschungszentrum. Anfang Juni wurde das Cities Research Centre aus der Taufe gehoben, das ambitioniert drei Forschungsfelder in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt: Intelligente Infrastruktur,  das Schaffen von lebenswerteren Stadträumen und der Umgang mit Wachstum und Multikulturalität urbaner Gesellschaften.

Das neue Zentrum baut auf die Ergebnisse des Urbans Research Programs auf, das  für seine  innovativen Ansätze und Herangehensweisen über die letzten 12 Jahre viele Auszeichnungen bekam. Prof. Paul Burton, Direktor des Cities Research Centres beschreibt die neuerliche Fokussierung als logische Weiterentwicklung dieser erfolgreichen Arbeit.

“We recognize that Australian cities need more sophisticated research that brings together experts from different fields, like engineering, to face the complex challenges of today. That is exactly what the new Cities Research Centre has been set up to achieve.”

Neben einem konsequent interdisziplinären Forschungsansatz setzen die verantwortlichen Forscher auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Industrie, der Regierung und Organisationen aus dem Gemeinwesen.

Die thematischen Schwerpunkte orientieren sich an den Herausforderungen, die moderne Großstadtgesellschaften und Verwaltungen nicht nur technisch lösen sondern auch aktiv mitgestalten müssen. Intelligent Infrastructure stellt die Frage, wie neue digitale Technologien tatsächlich dazu beitragen können, eine finanzierbare, stabile und vor allem nachhaltige Infrastruktur in Metropolen zu schaffen, die im Einklang mit natürlichen Ressourcen und Wachstum steht. Im Zusammenhang damit steht auch die Frage nach Quality Places innerhalb immer effizienter strukturierten  und nach wirtschaftlichen Kriterien organisierten Stadträumen. Was bedeutet Lebensqualität für die Menschen vor Ort und was verbindet sie mit ihrem Lebensraum? Wie müssen Stadträume gestaltet sein, in denen zufriedene Bewohner leben, die sich wiederum gleichsam aktiv in ihre Umgebung für mehr Nachhaltigkeit und Stabilität einbringen wollen.  Diese aktive Involvierung des Einzelnen und die Frage nach alternativen Steuerungsmodellen von städtischer Seite bilden vor dem Hintergrund von  physischen und sozialen Veränderungen in Metropolregionen den thematischen Mittelpunkt von Transforming Communities.

Das Interesse an einem internationalen Forschungsaustausch ist groß. Forschungsthemen für  Doktoranden und interessierte Nachwuchswissenschaftler können unter citiesrc@griffith.edu.au direkt angefragt und diskutiert werden.