10.04.2017

Forschungsuni im Profil: Die Monash University in Melbourne

Die Monash University ist die zweitälteste Hochschule in Australien, Gründungsmitglied der „Group of Eight“ und gehört damit zu den acht forschungsintensivsten Hochschulen des Landes.

Die Monash University ist die zweitälteste Hochschule in Australien, Gründungsmitglied der „Group of Eight“ und gehört damit zu den acht forschungsintensivsten Hochschulen des Landes. In mehr als 150 Forschungsfeldern und mehr als 120 Forschungszentren widmet man sich sowohl Fragen der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung.

Eine der renommiertesten Fakultäten ist die Monash Business School. Sie gehört zu den 1% der Business Schools weltweit, die über eine „Triple Crown“ Akkreditierung verfügen. Im Bereich der Health Economics zählt sie zu den 20 besten Forschungseinrichtungen der Welt. Doch auch in anderen Forschungsgruppen leisten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Business School nationale und internationale Spitzenforschung. In interdisziplinären Forschungsteams und –zentren wird zukunftsorientiert daran gearbeitet die Grenzen des Wissens voranzutreiben und auf dieser Grundlage globale Fragestellungen mit innovativen Lösungen zu beantworten. Wichtig sind hier enge Verbindungen zur Industrie und Forschungspartnern auf nationaler und internationaler Ebene.

Die Forschung der Fakultät widmet sich drei zentrale Schwerpunkten: global business, health and wellbeing und sustainability and development.

Global business konzentriert sich auf die Abwicklung von Geschäften in einem zunehmend globalisierten Markt und umfasst unterschiedliche Aspekte von Banken und Finanzen, internationalem Handel bis hin zum Kundenverhalten. Die Schwerpunktforschung im Bereich health and wellbeing stellt Themen der öffentlichen Gesundheit in den Mittelpunkt. Aus gesundheits- und entwicklungsökonomischer sowie nachhaltiger Perspektive betrachtet man gesellschaftliche Phänomene wie z.B. Superannuation oder Ruhestand. Eng verknüpft sind diese Aspekte auch mit den Forschungsbereichen Nachhaltigkeit und Entwicklungsökonomie. Wie weit und komplex der interdisziplinäre Rahmen der Monash Business School gespannt ist, führt der System- und Computerwissenschaftler Dr Simon Angus vom Centre for Development Economics and Sustainability erfolgreich vor. Sein multidisziplinärer Forschungsansatz verbindet die unterschiedlichsten Bereiche miteinander. In seiner Arbeit nutzt er rechnerische und datenwissenschaftliche Techniken, um sozioökonomische, biologische oder physikalische Phänomene zu untersuchen. Einen sehr guten Einblick in seine Arbeitsweise bietet sein Vortrag „Will poverty survive the age of big data“.

Für Fragen zu Möglichkeiten der Forschungszusammenarbeit steht Prof. Michaela Rankin, michaela.rankin[at]monash.edu, Deputy Dean International der Monash Business School zur Verfügung .

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