19.09.2016

Forschungsuni im Profil: University of Technology Sydney

Die University of Technology (UTS) in Sydney liegt im Herzen der pulsierenden Weltmetropole. Als Mitglied des renommierten Australian Technology Network (ATN) gehört die noch junge Universität zu den führenden technischen Hochschulen – national und international.

Die University of Technology Sydney (UTS) liegt im Herzen der pulsierenden Weltmetropole, gleich neben der Central Station im südlichen Teil des Central Business Districts. Universitätsstatus hat sie seit 1988 und gehört damit zu den jüngsten Universitäten in Australien. Jung und dynamisch präsentiert sich nicht nur die Campusarchitektur, die 2014 um einen Neubau des amerikanischen Architekten Frank Gehry erweitert wurde, sondern neben modernen Studienprogrammen sind auch die Forschungsschwerpunkte der Hochschule bestimmt von der Absicht, wirkungsorientiert und effizient auf gesellschaftliche Herausforderungen einzugehen und zu ihrer Lösung beizutragen.

Als Mitglied des renommierten Australian Technology Network (ATN) gehört die UTS zu den führenden technischen Hochschulen. Um diese Expertise weiter auszubauen konzentriert sich die Universität als Teil ihrer allgemeinen Forschungsstrategie auf fünf zentrale Forschungsbereichehealth, data science, sustainability, future work and industry and social futures. In zahlreichen Forschungsgruppen und -zentren innerhalb der Universität und in groß angelegten Spitzenforschungsprogrammen mit nationalen und internationalen Partnern widmet man sich einer Vielzahl von Einzelprojekten, von denen hier nur einige exemplarisch genannt werden können.

Der Schwerpunkt data science ist in seiner thematischen Aufstellung sehr breit gefächert und stellt vor allem die Anwendbarkeit dieser Wissenschaft in den Vordergrund. Das Global Big Data Technologies Centre ist ein Exzellenzzentrum mit höchster internationaler Reputation, wenn es um die Analyse, Nutzung, Sammlung, Verwertung und auch die Vermarktung von digitalen Daten geht, in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und staatlichen Organen. In diesem Rahmen steht auch das Forschungsprojekt Data analytics for water security. Durch die Forschungspartnerschaft zwischen dem UTS Advanced Analytics Institut und dem NSW Department of Industries (Water) soll in Zukunft ein effizientes Wassermanagement gewährleistet werden. Modernste Software entwickeln Forscher in Kooperation mit dem Xerox Research Centre Europe, auf die Studierende beim Verfassen von akademischen Texten zurückgreifen können.

Der Forschungsschwerpunkt Nachhaltigkeit umfasst nahezu alle Fakultäten in transdisziplinären Projekten zu sauberer Energie,  Anpassung an den Klimawandel, Wasser, Nahrung und Ressourcenmanagment.
Am Institute for Sustainable Futures untersucht man  im nationalen und internationalen Auftrag urbane Hitzebildung als Folge des Klimawandels. Warum heizen sich manche Stadtbereiche stärker auf als andere und wie können zeitnah Lösungsmodelle aussehen, die Erleichterung für die Stadtbevölkerung im Umgang mit diesen neuen Phänomenen bringen. Bäume stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojekts, das sich auf die Sicherung von Grundwasser und die Entwicklung von entsprechenden Technologien konzentriert. Auf der Suche nach grüner und absolut saubere Heizenergie richtet sich das Augenmerk auf Algen und bildet den zentralen Forschungsgegenstand eines interdisziplinären Forschungsteams von Architekten, Biologen und Ingenieuren bilden. Dass solche Modelle absolut realistisch sind beweist das deutsche Vorbild, das sog. Algenhaus in Hamburg, dessen Fassade mit einer „Biohaut“ aus Mikroalgen überzogen ist.

Wie Gesellschaften mit den Auswirkungen des technologischen und sozialen Wandels in modernen  Arbeitswelten und globalen Industriesettings umgehen, wird die Lebensqualität und die ökonomische Sicherheit aller Nationen weltweit existentiell mitbestimmten. Hier ist Kreativität gefragt, um international wettbewerbsfähig zu bleiben und ein stabiles Allgemeinwesen zu garantieren. Auf der Suche nach innovativen Anpassungs- und Zukunftsmodellen sind die der Forschungsgruppen im Bereich future work and indutstry und social futures.
 
Der Bereich der Gesundheitsforschung findet in einer Reihe von Disziplinen internationale Spitzenforschung statt: Health Services ManagementMidwiferyNursing, Public Health and Sport and Exercise.

Neben vielen anderen Forschungszentren hat hier das Centre for Health Technologies eine besondere Expertise für die Entwicklung von medizintechnischen Geräten und Biotherapeutik. Dr. Mark Watsford forscht hier im Bereich der angewandten Sportwissenschaften und untersucht physiologische  ebenso wie biomechanische Prozesse von Hochleistungssportlern im Hinblick auf moderne Therapieansätze. Seine Forschungsschwerpunkte finden Sie heute ausführlich in unserem Researcher Spotlight!

Ganz ihrem Motto „Think.Change.Do“ verpflichtet, ist die UTS ausdrücklich an neuen Forschungspartnerschaften mit deutschen Universitäten und Partnern aus der Industrie interessiert. Bei Interesse kontaktieren Sie das Research and Innovation Office der UTS oder Dr. Michaela Krug von Vacano.