16.03.2017

GOstralia! unterwegs in Asien

Ein australisches Studium in fernöstlicher Umgebung? Studienberaterin Sabrina hat die australischen Campusse in Singapur, Vietnam und Malaysia besucht und viele tolle Eindrücke mitgebracht. In unseren News erfährst du, was sie dort alles Spannendes erlebt hat.

Asien ist wahrhaftig ein Kontinent der Gegensätze – so gegensätzlich, dass man das Gefühl hat in jedem der Länder in eine andere Welt einzutauchen. Am Anfang des Jahres bin ich im Rahmen der alljährlichen Partnertage der James Cook University Singapur nach Südostasien gereist. Einige australische Universitäten haben zusätzlich zu ihren Standorten in Australien einen Campus in Asien. Für mich war es der erste Trip nach Asien, denn bisher hatte ich lediglich Zwischenstopps in Asien auf meinem Weg nach Neuseeland oder Australien. Das Abenteuer Asien war also längst überfällig.

Malaysia
Zunächst ging es für mich nach Malaysia, genauer gesagt Kuala Lumpur. Dort hat die Monash University einen Überseecampus – ca. 20 km vom Zentrum entfernt im belebten und unterhaltsamen Stadtteil Bandar Sunway. Der Campus ist im Vergleich zu anderen Überseecampussen groß und mit allem ausgestattet, was fürs Studium und Studentenleben notwendig ist. Es gibt sogar eine Kletterwand an der man sich in den Freistunden auspowern kann. Die Studentenwohnheime sind nicht nur neu und modern, sondern verfügen auch über einen Pool. Die Monash University Malaysia bietet nicht nur klassisch Kurse im Bereich Wirtschaftswissenschaften an, sondern auch Kurse für Studierende der Fachrichtungen Arts & Social Sciences, Science, IT und Engineering.

Ein überdachter Fußgängerweg in 5 Meter Höhe verbindet die Uni und das Zentrum Bandar Sunways. In nur zehn Minuten Laufen seid ihr also direkt im Herzen des Stadtteils, welches nicht nur Shoppingherzen höher schlagen lässt (dort befindet sich ein großes Einkaufszentrum), sondern auch zu vielen anderen Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten einlädt, wie z.B. die Sunway Lagoon. Natürlich gibt es in Malaysia noch viel mehr zu entdecken als Shopping Malls. So kann ich nur jedem empfehlen in die Cameron Highlands – dem „Garten Malaysias“ – zu fahren um dort mit Ausblick auf die einzigartigen Teeplantagen einen Tee mit Erdbeer Scones zu genießen. Definitiv ein Highlight! Und was ihr auch unbedingt mal probieren solltet, ist die ursprünglich in Malaysia beheimatete Frucht Durian, welche auch gerne die Stinkefrucht genannt wird (ihr werdet ganz schnell herausrausfinden warum).   

Singapur
Nach ein paar atemberaubenden Tagen in Malaysia ging es für mich nach Singapur. Singapur wird oftmals als die westlichste Stadt in Asien beschrieben. Nichtsdestotrotz ist die asiatische Vielfalt an allen Ecken zu spüren – nicht zuletzt, weil es eine Stadt oder besser ein Stadtstaat ist, wo viele Nationen und Kulturen aus den verschiedensten Ecken Asiens aufeinandertreffen. Das macht Singapur zu einem multikulturellen Zentrum, wo man an einem Tag Little India erkunden, kulinarische Abenteuer in Chinatown erleben und entlang der der Arab Street schlendern kann (mein Geheimtipp: besucht dort die Haji Lane – eine kleine versteckte Straße, wo besonders Liebhaber von Kunst, Kleidung und Musik auf den Geschmack kommen).

Natürlich sollte auch ein Trip hochhinaus auf die Rooftop Bar des Marina Bay Sands auf eurer Liste stehen, wo ihr einen tollen Ausblick auf die Skyline Singapurs habt (und wahrscheinlich auch das teuerste Bier eures Lebens ;) – but totally worth it).

Gleich zwei australische Universitäten haben einen Campus in Singapur – die Curtin University sowie die James Cook University. Die Curtin University Singapur liegt nur ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt – im Stadtteil Toa Payoh ganz in der Nähe der berühmten Balestier Road, die besonders für gutes Essen bekannt ist. Das Besondere an der Curtin University Singapore sind die kleinen Seminargruppen – was auch Paul, einer unser Studenten, der gerade dort seinen Master macht, bestätigen konnte. Dadurch ist der Unterricht sehr interaktiv und erlaubt intensives Lernen. Auch hier ein Geheimtipp für alle Kaffeeliebhaber unter euch… schaut doch einfach mal Wheeler’s Yard vorbei. Dort könnt ihr zwischen Fahrrädern einen der besten Kaffees in Singapur genießen.  

Auch die James Cook University ist nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt und sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Die Uni hat neben den Apple Lehrräumen, dem Trading Simulation Room auch ein Museum für Video und Computer Games, wo man Super Mario, wie man es aus frühen Zeiten kennt, spielen kann. Ein wichtiger Punkt für Studenten ist natürlich auch das leibliche Wohl, wo durch den großen Foodcourt auf dem Campus natürlich gesorgt ist. Um bei dem guten Essen nicht gleich 10 kg schwerer nach Hause zurückzukehren, gibt es auch die Möglichkeit im klimatisierten Fitnessraum zu trainieren. Wie schon der Campus modern ist, so sind es auch die Studiengänge. Ab diesem Jahr bietet die James Cook University Singapore den Studiengang Aquaculture an, wo der Fokus auf „Landwirtschaft im Wasser“ liegt. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut einfach unter www.gostralia.de/jcusingapur

Vietnam
Als ich in Ho-Chi-Minh-City (ehemals Saigon) angekommen bin, war ich für einen kurzen Augenblick im Kulturschock. Das legte sich aber ganz schnell, da mich die Stadt und die Menschen sofort mitrissen. Ho-Chi-Minh-City ist nach Hanoi die zweitgrößte Stadt in Vietnam und lässt sich – wenn man mutig genug ist – am besten mit dem Moped erkunden. Dies empfehle ich aber nur, wenn ihr sichere Fahrer seid und bereits eine Weile vor Ort seid. Alternativ kann man die Stadt auch sehr gut zu Fuß erkunden. Dabei macht es wie die Vietnamesen: überquert einfach die Straße (natürlich mit Vorsicht), denn, wenn ihr wartet bis die Straße frei ist, wartet ihr vergebens. Die Moped Fahrer fahren einfach um euch rum.

Ca. 20-30 Minuten vom Zentrum entfernt, liegt in District 7 die RMIT Vietnam. Ein einzigartiges Studienerlebnis ist euch an der RMIT Vietnam garantiert – nicht nur aufgrund des ‚Schlafraums‘, der sich auf dem Campus in Ho-Chi-Minh-City befindet, wie mir unser Student Apostolos bestätigt. Die RMIT Vietnam zeichnet sich durch kleine Lehrgruppen sowie auch vielen Angeboten außerhalb des Klassenzimmers aus, wie z.B. die diversen Student Clubs. Apostolos hebt besonders die vielen Aktivitäten hervor, die für die internationalen Studenten angeboten werden. An der RMIT Vietnam könnt ihr neben Wirtschaft und IT Fächer eben auch Kurse im Bereich Design, Fashion wie auch Engineering belegen.

Alle drei Standorte – ob Kuala Lumpur, Singapur oder Ho-Chi-Minh-City – bieten sich als ideale Ausgangsorte um Südostasien und Asien im Allgemeinen zu erkunden. So hab auch ich es gemacht und bin noch weiter nach Kambodscha und Thailand gereist. Es ist nicht nur einfach, sondern auch günstig in Südostasien zu reisen. Also pimpt euren Reisepass und sammelt Stempel ;)

Wer jetzt Lust auf Asien bekommen hat oder einfach gern mehr über die einzelnen Länder und Universitäten wissen möchte, kann sich gerne jederzeit bei mir melden. Eine kleine Auswahl an Bildern, die meine Eindrücke und Erlebnisse festhalten, findet ihr zudem hier