15.12.2017

„Man ist was man isst“ – Mediterrane Küche gegen Depressionen

Welche Auswirkungen eine gesunde Ernährung auf die psychische Gesundheit von Menschen hat, hat ein Forschungsprojekt an der University of South Australia untersucht.

Natalie Parletta von der Faculty of Health Sciences setzt sich mit ihrer Studie dafür ein, dass Veränderungen in der Ernährung und damit auch im Lebensstil als Behandlungsoptionen für psychische Erkrankungen endlich stärker beachtet werden.

Die neuere Forschung beschäftigt sich intensiv mit dem Thema in welchem kausalen Zusammenhang Ernährung und der Ausbruch von Depressionen stehen. Hierbei richtet man den Blick nicht nur auf die präventiven Auswirkungen einer gesunden Ernährung sondern konzentriert sich auch zunehmend auf den Einfluss bei bestehender Erkrankung.

Forscher der University of Melbourne zeigten in einer Studie vom August 2015, dass Omega-3-Fettsäuren nicht nur Herz und Kreislauf schützen, sondern auch eine überaus positive Wirkung haben in Bezug auf psychische Störungen wie beispielsweise Schizophrenie.
 
Eine bahnbrechende neue Studie an der University of South Australia bestätigt nun, dass eine Ernährung, die reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Früchten, Nüssen, Fischöl und nativem Olivenöl ist, die psychische Gesundheit von Menschen mit Depressionen nachhaltig verbessert.

Dr. Natalie Parletta von der Faculty of Health Sciences ist von den Ergebnissen begeistert, sind doch schätzungsweise 300 Millionen Menschen weltweit von Depression betroffen. Die Forscherin ist sich sicher, dass vielen dieser Menschen nun durch eine konsequente Umsetzung einer mediterranen Diät geholfen werden kann.

Weitere Informationen sind auf der Website der UniSA zu finden.